
Weinanbau: Ein Gläschen in Ehren, kann niemand verwehren
Rebkrankheiten sind der Schrecken eines jeden Winzers. Eine Dosierpumpe kann das Spritzen von Trauben und Blättern erleichtern. Immer mehr Menschen trinken Wein statt Bier – und das weltweit. Jedes Jahr steigt der Verbrauch in Deutschland um 22,5 Millionen Flaschen . Bevor ein guter Tropfen im Glas landet, steht Weinbauern harte Arbeit bevor, die Bekämpfung von Rebkrankheiten und Schädlingen zum Beispiel.
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Weinanbau: Vorteile der Dosierpumpe |
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robustes, witterungsbeständiges Gerät
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einfache Bedienung
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präzise Dosierung
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12 Volt Spannung speziell für Schlepper
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Gefährlich ist der Mehltau, bei dem Pilze einen Belag auf Blättern hinterlassen. Eine weitere Gefahr: der Botrytispilz. Auf unreifen oder durch Hagel oder Sauerwurmbefall beschädigten Weinbeeren ruft er die gefürchtete Rohfäule hervor. Die befallenen Trauben werden dann nicht mehr reif. Sie sind für die Weinherstellung unbrauchbar.
Entwickelt sich der Schimmelpilz jedoch bei warmem, trockenen Herbstwetter und überzieht die Beeren mit einer grauen Schicht, so spricht man von der Edelfäule. Sie steigert den Zuckergehalt und verleiht dem Wein einen charakteristischen, intensiven Geschmack.
Mit Dosierpumpe in den Weinberg
Für den Winzer gilt den schädlichen Befall rechtzeitig zu verhindern. Frühzeitig wird gespritzt um den Befall unreifer Beeren zu bekämpfen. Winzer Lothar Stier aus Rauenberg nutzt zusätzlich zur Pflanzenspritzeinheit am Schlepper eine Dosierpumpe , die er an der Fahrkabine befestigte. „Die Pumpe gibt Pflanzenschutzmittel in eine zusätzliche Druckleitung“, erklärt Robert Günther, Branchenmanager Food & Beverage. „So gelangt exakt die richtige Menge an Botrytiziden in die Leitung.“ Von dort aus wird das Mittel auf die Trauben gespritzt – die Düsen hängen auf Höhe der Früchte. Im gleichen Arbeitsgang behandelt Stier den Wein gegen Mehltau. Die Flüssigkeit wird direkt aus dem Tank über die Hauptleitung auf die Blätter gesprüht.
Arbeitszeit und Kosten sparen
Winzer können mit der Dosierpumpe Arbeitszeit und Schlepperkosten sparen. Denn sie spritzen dann Trauben und Blätter in einem Durchgang über verschiedene Leitungen. Bevor Stier die Dosierpumpe nutzte, musste er die Botrytizide separat ausbringen und deshalb zweimal fahren. Nun spart er über 60 Euro pro Hektar Rebfläche und pro Botrytizid-Behandlung. Damit kostet diese Schädlingsbekämpfung nur noch halb so viel.
Ausblick
Künftig sollen Dosierpumpen direkt in eine Pflanzenspritzeinheit integriert werden. Das ermöglicht ein einfacheres Handling, die Steuerung kann direkt über den Spritzcomputer erfolgen. Entwickler forschen derzeit nach dem idealen Aufbau.

