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Keine Chance für Legionellen

Keine Chance für Legionellen

A und O bei Kühlkreisläufen – Gezielte Wasseraufbereitung und -desinfektion!
„Eine gezielte Wasseraufbereitung und –desinfektion von Trinkwasser und Kühlwasser schützt vor Legionellen und erspart Risiken und Kosten“ beginnt Robert Günther, Leiter der Abteilung Trinkwasser der ProMaqua GmbH seine Stellungnahme auf die Frage: „Können von Kühltürmen gesundheitsgefährdende Risiken ausgehen“ und antwortet „Da die Mikroorganismen im Warmwasserbereich von 30 - 45°C am besten gedeihen, stellen Duschen, Klimaanlagen und auch Kühltürme stets eine potentielle Infektionsquelle dar. Hier hilft nur gezielte Desinfektion beispielsweise mit Chlordioxid oder Ozon.“

„In den meisten Fällen, so Günther, „wird in wasserführenden Kühlsystemen, da kein Frischwasser zum Einsatz kommt, ein Kreislauf für Kühlwasser eingesetzt. An der warmen und sehr großen Oberfläche der Wärmetauscher finden Mikroorganismen optimale Wachstumsbedingungen vor und bilden dichte Beläge aus lebender wie abgestorbener Materie, die sogenannten Biofilme. Aufgrund ihrer thermisch isolierenden Eigenschaften verschlechtern Biofilme die Effizienz des Wärmetauschers. Außerdem werden Biofilme häufig von Legionellen besiedelt, die sich dort vermehren. Diese Erreger der sogenannten Legionärskrankheit gedeihen optimal zwischen 30 und 45 °C und werden zu einem immer größeren Problem. Aus Kühlsystemen oder beim Duschen treten Tröpfchennebel aus. Dieser kann eingeatmet werden und, sofern er mit Erregern wie den Legionellen belastet ist, zur Legionärskrankheit, die durch eine schwere Lungenentzündung gekennzeichnet ist, führen. Insbesondere Menschen mit geschwächtem Immunsystem sind für Infektionen, hervorgerufen durch den Erreger Legionella pneumophila, empfänglich.

Darüber hinaus sondern Mikroorganismen korrosiv wirkende Stoffwechselprodukte ab, die zu erhöhtem Materialverschleiß führen. Aus diesen Gründen ist der Einsatz von Bioziden zur Desinfektion von Kühlwasser unerlässlich. „Negative Effekte für die Umwelt und die Bildung von Legionellen gilt es zu verhindern“, betont Mathias Klein, Projektingenieur zuständig für den Bereich Legionellen des Heidelberger Unternehmens und fährt fort: „Durch gezielte Zugabe des Desinfektionsmittels Chlordioxid oder Ozon lässt sich ein zuverlässiger Schutz vor Verkeimung des Wassers realisieren.“

Desinfektion mit Chlordioxid

Beispielsweise in Wasserversorgungsanlagen von Hotels, Altenheimen und Krankenhäusern erzielt man einen nachweisbaren Legionellenschutz durch die volumenproportionale Zugabe von Chlordioxid, das Biofilme in Leitungen und Behältern abbaut. Dieses gemäß Trinkwasserverordnung zugelassene  Desinfektionsmittel wird in zunehmendem Maße anstelle von Chlor als Mittel zur Wasserdesinfektion eingesetzt, da es im Gegensatz zu Chlor  keine chlorierten Nebenprodukte erzeugt.

Dem zu entkeimenden Wasser kann mit ProMaqua Chlordioxiderzeugungs- und Dosieranlagen der Baureihe Bello Zon eine chlorfreie Chlordioxidlösung hinzufügt werden. Die Anlagen erfüllen höchste Sicherheitsstandards gemäß DVGW W 224 sowie besondere Betriebssicherheit durch eine einfache Bedienung, automatische Überwachungsfunktionen und Wartungsmeldungen. Die lange Wirkungsdauer schützt auch effizient  lange, verzweigte Wasserleitungssysteme sowie Kühlsysteme, in denen das Wasser teilweise mehrere Tage stehen kann.

Desinfektion mit Ozon

Wasser lässt sich auch mit Ozon, einem der stärksten Desinfektionsmittel, entkeimen. Selbst gegen sonst nur schwer bekämpfbare Mikroorganismen wird eine Barriere aufgebaut. Darüber hinaus werden mit Ozon, dem stärksten in der Wasseraufbereitung anwendbaren Oxidationsmittel, Geschmacks- und Geruchsstoffe, zyklische Kohlenwasserstoffe, Trihalogenmethane, Chloramine und anderen Chlorverbindungen oxidativ entfernt.

Gleichzeitige werden auch unerwünschte, anorganische Wasserinhaltsstoffe wie Eisen, Mangan, Arsen sowie Nitrit und Sulfid oxidiert. Die im Wasser gelösten Substanzen und Kolloide werden durch die Oxidation entweder unschädlich oder unlöslich und filtrierbar.

Entscheidender Vorteil von Ozon ist, dass deutlich weniger umweltschädliche Nebenprodukte entstehen als bei anderen vergleichbaren Oxidations- und Desinfektionsmitteln. Aufgrund seiner hohen Reaktivität zerfällt Ozon im Wasser mit einer Halbwertszeit von wenigen Minuten wieder in Sauerstoff. Als extrem reaktives Gas wird Ozon bedarfsgerecht mit Systemen, wie Bono Zon und Ozonfilt, vor Ort aus Umgebungsluft oder Sauerstoff hergestellt.

Resumee

Die speziell zur Wasseraufbereitung in Kühlkreisläufen oder von Trinkwasser konzipierten Systeme von ProMaqua schützen zuverlässig vor Legionellen. Zusätzlich werden Kalkablagerungen, Biofilmbildung oder ein Korrodieren der Verrohrungen vermieden. Die Mikroprozessorsteuerungen in Kombination mit Dulcotest Sensoren und Dosierpumpen reduzieren die Kosten durch minimalen Frischwassereinsatz und Chemikalienverbrauch. Der Wirkungsgrad des Wärmetauschers wird auf konstant hohem Niveau gehalten. Die geringeren Mengen an Chemikalien entlasten in erheblichem Maße die Umwelt.

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