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Grün + Violett = Weiß? Nur, wenn die Dosierung stimmt!

Um den natürlichen Gelbstich von Papier auszugleichen, gibt man der Rohpapiermasse Farbstoffe hinzu, die den Blauanteil betonen. Erst so entsteht der strahlend weiße Eindruck. Natürlich nur, wenn die Dosierung ganz genau stimmt.

Weißfärbung unter erschwerten Bedingungen

Auf drei imposanten Anlagen kann das finnische Unternehmen UPM im bayrischen Plattling jährlich 790.000 Tonnen Zeitschriftenpapier produzieren: Die Papiermaschinen sind bis zu 150 m lang, hoch wie ein dreistöckiges Haus, und das Papier rast blitzschnell über die bis zu 10,5 m breiten Rollen. Die flüssige Rohpapiersuspension wird zunächst in Form gebracht, dann gepresst und getrocknet. Schließlich werden die fertigen Papierbahnen aufgerollt. Erst jetzt zeigt sich, ob die ganz am Anfang zugegebenen grünen und violetten Farbstoffe richtig dosiert wurden. Das ist die erste Herausforderung beim Erzielen des richtigen Weißtons. Die zweite: Die Farbstoffe sind so hoch konzentriert, dass nur 100–300 ml pro Stunde zugesetzt werden müssen, dies aber möglichst kontinuierlich. Herausforderung Nummer drei: Die Farbstoffbehälter sind 5 m von den Pumpen entfernt, die Dosierstelle ca. 20 m.

Eckdaten

  • Papierhersteller UPM im bayrischen Plattling
  • Dosierung von Farbstoffen in die Rohpapiermasse
  • möglichst kontinuierliche Zugabe von 100–300 ml pro Stunde
  • Magnet-Membrandosierpumpe gamma/ L 1601 PVT2
  • Durchflussmessgerät DulcoFlow® DFMa

Feinste Dosierung mit eingebauter Überwachung

Sowohl UPM, als auch der beauftragte österreichische Anlagenbauer sind schon lange überzeugte ProMinent-Kunden – wegen der hochwertigen Produkte und der ausgezeichneten Vor-Ort-Unterstützung. Auch diesmal hatte ProMinent Produkte im Programm, die den Anforderungen perfekt entsprachen. So wurden 2013 zwei Dosieranlagen mit je 4 Magnet-Membrandosierpumpen gamma/ L und je 4 Durchflussmessgeräten DulcoFlow® DFMa installiert. Für eine gleichmäßige Farbzugabe dosiert die gamma/ L die geringen Farbmengen in vielen kleinen Dosierhüben. Ihr großes Plus ist die Anbindung an die DulcoFlow®-Geräte, die direkt über der Pumpe das dosierte Volumen messen und zur Prozessüberwachung an den zentralen Leitstand melden. Beide Dosieranlagen sind redundant ausgelegt, so dass immer nur je 2 Pumpen und Durchflussmessgeräte im Einsatz sind, die anderen aber im Fehlerfall sofort übernehmen können.

Auf der sicheren Seite mit optimaler Qualität

  • gleichmäßige und zuverlässige Dosierung
  • Prozesssicherheit: laufende Messung ermöglicht rechtzeitige Korrektur
  • kein Anlagenstillstand durch redundant ausgelegte Dosieranlagen
  • bessere und konstante Papierqualität
  • minimaler Ausschuss spart Kosten und steigert die Kundenzufriedenheit

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Harald Jarc

Geschäftsführer, ProMinent Deutschland GmbH

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