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Chemikaliendosierung: zusammen und doch getrennt

Seit November 2010 fördert die Gjøa-Bohrplattform vor der norwegischen Küste Öl und Gas. Dazu werden auf See viele Chemikalien benötigt. Für ihre sichere Handhabung sorgen schlüsselfertige Dosieranlagen von ProMinent.

Anspruchsvolle Handhabung aggressiver Chemikalien

Die schwimmende Bohrplattform befindet sich rund 50 Kilometer vor Norwegens Küste im Gjøa-Feld. Was hier aus 360 Meter Meerestiefe nach oben geholt wird, ist allerdings noch ein Gemisch aus Rohöl, Gas und Wasser. Damit alles störungsfrei fließt und sich effizient verarbeiten lässt, sind zahlreiche Chemikalien notwendig. Sie verhindern Korrosion, Ablagerungen und Beläge in den Rohren, verbessern die Fließeigenschaften und sorgen dafür, dass sich das Rohöl aus dem geförderten Gemisch extrahieren lässt. Diese Zusätze sind aggressiv und toxisch und dürfen nicht miteinander in Berührung kommen – es besteht die Gefahr unkontrollierter chemischer Reaktionen! Erschwert wird ihre Handhabung durch die hohen Drücke und die großen Temperaturschwankungen in diesem Umfeld. Bei der Dosierung dieser Stoffe ist also höchste Sicherheit erforderlich.

Eckdaten

  • Offshore-Förderung von Öl und Gas verwendet zahlreiche aggressive Chemikalien
  • Aus Sicherheitsgründen strikte Trennung der Chemikalien zwingend erforderlich
  • Zwei Dosieranlagen mit insgesamt 56 Hydraulik-Membrandosierpumpen Orlita® MF und Orlita® MH

Orlita und Offshore: perfekte Paarung

Der norwegische Anlagenbauer „PG Marine Group – Ing Per Gjerdrum AS“, spezialisiert auf Offshore-Pumpen und -Injektionssysteme, sollte für die Gjøa-Bohrplattform zwei schlüsselfertige Anlagen zur Dosierung der verschiedenen Chemikalien konzipieren und fertigen. Ihr Herzstück: Insgesamt 56 Dosierpumpen von ProMinent. Die Wahl fiel auf Hydraulik-Membrandosierpumpen der Baureihen Orlita® MF und Orlita® MH, die mit ihrer robusten und nahezu verschleißfreien Konstruktion prädestiniert sind für die raue Offshore-Welt. Auf der Gjøa-Plattform spielen sie noch einen weiteren Vorteil aus: Eine Pumpe treibt bis zu drei Pumpenköpfe an und dosiert damit unterschiedliche Chemikalien, die strikt voneinander getrennt bleiben. Für einen sicheren Betrieb sorgen die Doppelmembran und das integrierte Überströmventil. Die Dosiergenauigkeit ist mit ± 0,5 % hervorragend.

Eine Pumpe, viele Chemikalien, maximale Sicherheit

  • Störungsfreie Förderung und Verarbeitung von Öl und Gas
  • Sicherer Betrieb durch zuverlässig getrennte Chemikalien
  • Geringer Wartungsaufwand durch verschleißarme Konstruktion
  • Schlanker Anlagenaufbau: Eine Pumpe treibt bis zu drei Pumpenköpfe an.
  • Hervorragende Dosiergenauigkeit von ± 0,5 %
  • Pumpenausführung gemäß API 675

Verwendete Produkte - Chemikaliendosierung: zusammen und doch getrennt

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Harald Jarc

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